Antihaftpfannen

Zu Beginn etwas zu den populärsten Vertretern, den Pfannen mit Antihaftbeschichtung. Sie verfügen meist über einen Aluminiumkörper, teils auch Edelstahl, und sind bekannt dafür, dass man in ihnen mit wenig Fett braten kann. Diese Tatsache lässt das Herz von Gesundheitsfanatikern gleich höher schlagen, doch eignen sie sich nicht für ordentliche Steaks. Grund dafür: Die Beschichtungen sind nicht sonderlich hitzebeständig, ergo fällt scharfes Anbraten flach.
Ebenfalls interessant zu wissen: Während Alu ein guter Wärmeleiter ist, hinkt Edelstahl etwas hinterher, weswegen solche Pfannen meist im Sandwichaufbau gefertigt werden. Dabei besteht der Boden aus besseren Wärmeleitern wie Kupfer oder Alu, Folge dessen ist ein höheres Gewicht.

Polytetrafluorethylen, besser bekannt als PTFE

Wahrscheinlich die häufigste Variante, allerdings auch die mit den meisten Einschränkungen. Die Beschichtung ist lediglich bis etwa 250 Grad hitzebeständig. Einige verfügen sogar noch produktionsbedingt über Perfluoroctansäure, welche im Verdacht steht, beim Verdampfen krebserregend zu sein. Somit eignen sich jene Modelle primär fürs Braten bei niederen Temperaturen.
Darüber hinaus leidet die Beschichtung stark in der Spülmaschine und Eisenbesteck hinterlässt schnell Kratzer.

Keramische Antihaftbeschichtungen

Schon deutlich beständiger als PTFE. So verkraftet sie Temperaturen bis 400 Grad und ist auch nicht gleich beleidigt, wenn man das Fleisch mal mit der Gabel wendet (was man aber sowieso nie nie niemals machen sollte!! )

Nachteil ist: Wird Fett darin überhitzt, verabschiedet sich auch zügig die Antihafteigenschaft.

Eisenpfannen, gut und klassisch

Das Material der Wahl für Steakliebhaber. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen, allen gemein sind aber die exzellenten Eigenschaften als Wärmeleiter. Je nachdem wie massiv die Bauform ist, desto länger benötigen sie zum Vorheizen. Sie sind die idealen Kandidaten für scharfes Anbraten. Im Gegenzug wiegen Eisenpfannen aber auch deutlich mehr und sind etwas pflegebedürftiger.
Grillpfannen mit Riffelböden sorgen zwar für hübsche Muster, sind aber mehr was fürs Auge, da die Wärmeverteilung deutlich schlechter ist.

Schmiedeeisen

Wahl vieler Profis und Liebling eines jeden Steaks. Geeignet für alle Arten der Befeuerung (Elektro, Gas, Induktion, offenes Feuer) und hochhitzebeständig.
Vor dem ersten Gebrauch die Pfanne unbedingt mehrmals einbrennen. Dient sowohl als natürliche Antihaftbeschichtung als auch Korrosionsschutz.

Gusseisen

Benötigen länger, um auf Temperatur zu kommen, braten dafür aber ganz vorzüglich. Gusseiserne Pfannen werden oftmals auch in emaillierter Ausführung angeboten, das erleichtert die Reinigung bei gleichzeitig adretter Optik.

Kupferpfannen

Eine Portion Extravaganz fürs Kocherlebnis. Kupferpfannen verteilen hervorragend Wärme und sorgen damit für eine einheitliche Pfannentemperatur. Die Innenseite wird entweder mit Keramik, Zinn oder Edelstahl versiegelt, da Kupfer mit manchen Stoffen reagiert.
TIPP: Funktioniert am besten auf dem Gasherd.