Möchtest du, dass dein Steak beim nächsten Mal so aussieht?

Dann folge einfach dieser Anleitung und freu dich auf ein tolles Ergebnis!

1. Hygiene

Bei vakuumiertem Fleisch die Verpackung entfernen, das Steak unter kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenkrepp abtupfen.

2. Raumtemperatur

Gib dem Fleisch Zeit! Lege das Fleisch auf einen Teller und lasse es Raumtemperatur annehmen.

3. Würzen

Ein richtig gutes Steak braucht nicht viele Gewürze. Marinaden überdecken den Fleischgeschmack und wer will das schon?

Wir empfehlen, das Rindersteak einige Minuten vor der Zubereitung nur zu salzen – am besten mit grobem Salz. Bitte nicht pfeffern! Der Pfeffer verbrennt beim Braten oder Grillen und wird bitter.

4. Hitze

Jetzt brauchen wir große Hitze. Egal, ob Pfanne oder Grill, bitte gut anheizen. Beim Braten kommt noch hitzebeständiges Fett (Butterschmalz, Sonnenblumen oder Erdnussöl) in die Pfanne.

5. Scharf anbraten oder angrillen

Nun kommt das gute Stück Fleisch in die Pfanne oder auf den Grill und wird scharf angebraten, bis das Steak eine ordentliche braune Kruste hat. Nach 2-3 Minuten wird gewendet. Bitte einen Pfannenwender verwenden und auf keinen Fall mit der Gabel ins Fleisch stechen, da ansonsten beim Braten der Fleischsaft austritt und das Fleisch trocken wird!

6. Nachgaren

Um das Steak auf den Punkt zu garen, empfehlen wir, das Fleisch nach dem Anbraten im Ofen oder bei indirekter Hitze auf dem Grill nachzugaren. Im Ofen reicht dazu eine Temperatur von 80-90 °C.

Wer gerne regelmäßig Fleisch zubereitet, dem empfehlen wir den Kauf eines Fleischthermometers. Der Fühler wird mittig im Steak platziert und dann heißt es warten, bis das Thermometer die gewünschte Kerntemperatur – die Temperatur in der Mitte des Steaks – anzeigt. Erst dann wird es wieder entfernt.

Wer kein Thermometer daheim hat, kann die Garstufe mit dem sogenannten Handballentest (siehe unten) feststellen. Dabei wird der Druck mit dem Zeigefinger auf der Fleischoberfläche mit dem Druck auf dem Handballen verglichen.

Rückwärts-Garen

Gerade bei großen SteakCuts empfiehlt sich das sogenannte Rückwärts-Garen.
Dafür ist auf jeden Fall ein Fleischthermometer notwendig. Das Fleisch kommt in den warmen Backofen und wird dort bis auf 2-3 °C unter die gewünschte Kerntemperatur gebracht. Sobald diese erreicht ist, kommt das Steak für einige Sekunden in die heiße Pfanne oder auf den Grill, um eine tolle Kruste und die notwendigen Röstaromen zu bekommen.

Steak-Cuts, die für das Rückwärtsgaren besonders geeignet ist, sind etwa T-Bone-Steaks, Porterhouse-Steaks oder Cowboy-Steaks.

7. Zeit lassen

Sobald die gewünschte Garstufe erreicht ist, das Fleisch aus dem Ofen oder dem Grill nehmen und auf einem warmen Teller o.Ä. mit Alufolie abgedeckt einige Minuten ruhen lassen, damit es sich von der großen Hitze erholen kann.

Falls gewünscht, kann das Fleisch jetzt noch gewürzt werden.

Wir wünschen guten Appetit!

Handballen-Test zur Bestimmung der Garstufe: